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Donnerstag, 09.04.2020

Donnerstag, 09.04.2020

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Wir gestalten Übergänge bewusst

Übergänge sind komplexe Veränderungsprozesse im Leben, die der Einzelne in der Auseinandersetzung mit sich und seiner sozialen Umwelt durchläuft. Auslöser sind Ereignisse, die als einschneidend erlebt werden, weil sie für den Einzelnen erstmals oder nur einmal in seinem Leben vorkommen. Sie treten auf in der Familie (z. B. Heirat; Geburt eines Kindes), bei der eigenen Person (z. B. Pubertät), im Verlauf der Bildungsbiographie (z. B. Eintritt in die Kita; Übertritt in die Schule) und späteren Berufsbiographie (z. B. Eintritt ins Erwerbsleben oder in den Ruhestand).

Es sind kritische Lebensereignisse, deren Bewältigung die persönliche Entwicklung voranbringen, aber auch erschweren können, die Freude und Neugier auf das Neue ebenso hervorbringen können, wie Verunsicherung und Angst.

Unsere Kinder erleben Übergänge:

  • von der Familie in den Kindergarten  
  • von der Krippengruppe in die Gruppe der drei– bis sechsjährigen Kinder
  • vom Kindergarten in die Schule  


Jedes Kind bewältigt Übergänge in seinem Tempo. Es bekommt die Zeit, die es braucht. Je nach Temperament, verfügbaren Ressourcen und bisherigen Erfahrungen erlebt das Kind den Übergang als mehr oder weniger stressreich und belastend; starke Gefühle sind immer dabei. Ein Übergang ist dem entsprechend dann als erfolgreich anzusehen, wenn länger anhaltende Probleme ausbleiben, das Kind sein Wohlbefinden zum Ausdruck bringt, sozialen Anschluss gefunden hat und die Bildungsanregungen im Kindergarten aktiv nutzt.

Deshalb gestalten wir diese Übergänge bewusst - sie sind für uns Teil der Partnerschaft mit den Eltern.
Dabei sehen wir es als unsere Aufgabe,

  • den Kindern Brücken in neue „Lebensabschnitte“ zu bauen,
  • mit den Kindern gemeinsam Brücken zu bauen und
  • Kinder beim Bau ihrer eigenen Brücken zu unterstützen.


Wir orientieren uns dabei an den Zielen und Prinzipien des Bayrischen Bildungs-und Erziehungsplans.