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Freitag, 25.09.2020

Freitag, 25.09.2020

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Freispiel

Wesentlich ist es, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste ist.

Ein Kind das durch selbstständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen, als eines, dem die Lösung fertig geboten wird. (Emmi Pikler)

Den Alltag meistern lernen

Unser wichtigstes pädagogisches Element in der Krippe ist der Vertrauensaufbau zur neuen Bezugsperson.

Das Kind und auch Sie als Eltern sollen sich bei uns wohlfühlen und gerne kommen. Das geht nur, wenn das Kind auch ohne Mama und Papa die Sicherheit verspürt: „Da ist jemand, der passt auf mich auf!“. Gemeinsam mit der neuen Bezugsperson macht sich Ihr Kind auf den Weg, die neue Umgebung zu erkunden, mit anderen Kindern in Kontakt zu treten und den neuen Alltag in der Krippe kennenzulernen. Durch eine liebevolle Bindung zwischen Ihrem Kind und der Pädagogin wird es recht schnell die neuen Abläufe verinnerlichen und auch umsetzen können.

In der ersten Zeit wird Ihr Kind die neue Bezugsperson noch viel brauchen und immer wieder ihre Nähe suchen. Das ist wichtig, um durch die vertrauensvolle Beziehung neue Entwicklungsschritte gehen zu können. Nach und nach wird sich Ihr Kind immer häufiger ohne die Pädagogin im Gruppenraum bewegen, um sich und seine neue Lebensumwelt zu erforschen.

Unabdingbar für das freie Spiel des Kindes, ist eine vorbereitete und sichere Umgebung, die den Bedürfnissen der Kinder angepasst ist.

Bewegung ist der Motor der Entwicklung

Kinder im Krippenalter bedürfen kaum Anleitung, um sich zu bewegen. Sie brauchen zum Ausleben ihres natürlichen Bewegungsdrangs vielmehr geeignete, zweckmäßige Frei- und Spielflächen, Kletter-, Hangel- und Rutschgelegenheiten, Bälle und andere Kleingeräte, die sie eigenständig kennenlernen und nutzen, mit ihnen experimentieren und in ihre bisherige Erfahrungswelt mit aufnehmen können.

Genauso wichtig sind Pädagoginnen, die bereit sind zuzulassen, dass die Kinder diese Bewegungsmöglichkeiten auch ohne Einschränkungen nutzen und die bereitstehenden Freiräume eigenständig erobern dürfen.
Diese Möglichkeit wird den Kindern, unter anderem, in den Spielflächen des Krippenflurs gegeben.